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Sofia Hintermann

Im Frühling wird immer
so viel gebaut

25.04.2026 – 30.04.2026
Öffnungszeiten: 26.04.2026 11-14 Uhr

Vernissage: 25.04.2026, ab 18 uhr
Finissage 30.04. 2026 ab 18 Uhr

Finissage 30.04. 2026 ab 18 Uhr
mit Performance von Bertilla Spinas
Sofia Hintermann (*2000 in Zürich) studierte Illustration in Luzern und setzt ihre Ausbildung derzeit im Bereich Freie Kunst und Malerei an der Hochschule für bildende Künste Hamburg in der Klasse Reyle fort. Innerhalb der Malerei bewegt sie sich an der Grenze zwischen Realität und Fiktion. Sie verfremdet, abstrahiert oder ergänzt Erinnerungen und Vorstellungen und interessiert sich dabei besonders für das Seltsame. Sofia Hintermann schätzt die Zugänglichkeit der Malerei und ihr Potenzial, Menschen ungeachtet ihrer kulturellen und gesellschaftlichen Prägungen zu berühren. Sie ist überzeugt, dass Menschen ähnliche Erinnerungen haben und verwandte Bilder in sich tragen. Diese Gemeinsamkeiten möchte sie erforschen und spürbar machen, damit das Potential einer verbindenden Wirkung auf einer emotionalen Ebene wirksam wird.

“Baustellen symbolisieren für mich biografische Übergänge. Wie im Stadtraum entstehen auch im Leben immer wieder Zwischenzustände. Phasen, in denen sich Gewohntes auflöst und Neues noch nicht seine Form angenommen hat. Jeder Augenblick trägt die nächste Veränderung in sich.
Die Baustelle verkörpert Fähigkeit, Notwendigkeit, auch Nötigung zur permanenten Transformation. Die Malereien dieser Serie widmen sich dieser Ambivalenz. Sie zeigen Zwischenzustände, Räume im Übergang, im Aufbau, im Abriss oder im Stillstand. Sie eröffnen ein Spannungsfeld zwischen dem Alltäglichem und dem magischen Zustand, wenn etwas verschwindet und das Neue noch nicht da ist. Die Abbildung schwankt zwischen dem, was jetzt ist und dem, was bald sein soll.”

https://sofia-hintermann.ch/


Performance:
Bertilla Spinas (*1999, Zürich, Schweiz) arbeitet als bildende und performende Künstlerin.
Ein Großteil ihrer Praxis versteht sich als direkte Reaktion auf spezifische Räume oder Situationen. Auf spielerisch-kritische Weise entstehen ortsbezogene Konzeptarbeiten, die das scheinbar Alltägliche auf einen gesellschaftspolitischen Nenner bringen. Was zunächst humorvoll erscheint, entpuppt sich im nächsten Moment als eine Auseinandersetzung mit Machtstrukturen – sei es in Institutionen, im öffentlichen wie im privaten Raum oder in kulturell verankerten Denkmustern.
Häufig arbeitet sie in kollektiven Formen, insbesondere bei Projekten an der Schnittstelle von bildender und darstellender Kunst.

https://bertilla-spinas.kleio.com/


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Mark